Oliver Maassen, Leiter Personal- und Sozialwesen der Trumpf Gruppe

In Zeiten der Shareholder-Value-Dominanz und des Schielens auf den nächsten Quartalsbericht wird nachhaltiges Retention-Management zunehmend seltener. Hier haben familiengeführte, nicht-börsennotierte Unternehmen einen unschlagbaren Wettbewerbsvorteil. Bei Trumpf zählen Kontinuität und Planbarkeit selbst in Umbruchphasen, wie sie die gegenwärtige digitale Transformation darstellt. Für die Personalarbeit ergeben sich dadurch langfristige Perspektiven, gerade in der Bindung von Mitarbeitern. Zudem ist der Blick auch stark auf die gesellschaftliche Verantwortung des Unternehmens gerichtet. Die meisten unserer Mitarbeiter wissen diese besondere Unternehmenskultur zu schätzen. Wer diese Sicherheit aber mit Langsamkeit oder gar einem geringeren Anspruchsniveau an Leistung gleichsetzt, der irrt gewaltig. Das Gegenteil ist der Fall.

Oliver Maassen
Leiter Personal- und Sozialwesen, Trumpf Gruppe

Gastkommentar zum Thema Mitarbeiterbindung, 3. Auflage 2018

Stefan Ries, Mitglied des Vorstandes und CHRO von SAP

Um eine hohe Mitarbeiterbindung zu gewährleisten, leben wir bei SAP eine offene Kommunikationskultur (z. B. How We Run – Unternehmenswerte von Mitarbeitern für Mitarbeiter), investieren kontinuierlich in Aus- und Weiterbildung unserer Belegschaft (2017: 187 Mio. Euro Investment in Learning) und treiben Mitarbeiterengagement durch Innovationskampagnen (z. B. Intrapreneurship@SAP), soziale Projekte (z. B. Social Sabbatical) und finanzielle Anreize (Equity).

Stefan Ries
Mitglied des Vorstandes, SAP SE
Chief Human Resources Officer, SAP SE

Gastkommentar zum Thema Mitarbeiterbindung ab 3. Auflage 2018